Chons, auch Khonsu genannt, war ein bedeutender Mondgott im alten Ägypten und wurde besonders in Theben verehrt. In der ägyptischen Religion stand Chons für den Mondlauf, für Zeit, Erneuerung und den geordneten Rhythmus der Nacht. Sein Name wird oft mit Wanderschaft verbunden, was gut zu seiner Rolle als Himmelsgott passt, der jede Nacht sichtbar über den Himmel zieht. Besonders im Neuen Reich, etwa ab 1550 v. Chr., gewann sein Kult an Bedeutung, denn er gehörte in Theben zur göttlichen Triade mit Amun und Mut.

Chons galt nicht nur als Mondgott, sondern auch als Schutz und Heilgott, dem Menschen ordnende und heilende Kräfte zuschrieben. Häufig zeigen ihn altägyptische Darstellungen als jugendlichen Gott mit Mondsichel und Mondscheibe auf dem Kopf. Für das Verständnis ägyptischer Mythologie ist Chons wichtig, weil er zeigt, wie eng Naturbeobachtung, Zeitmessung und religiöse Vorstellungen im alten Ägypten miteinander verbunden waren.

Ein Gott des Mondes zwischen Himmel, Zeit und stiller Macht Wenn in der altägyptischen Vorstellungswelt die Sonne über den Horizont herrschte, dann gehörte die Nacht keineswegs dem Chaos allein. Auch im Dunkel wirkten göttliche Kräfte, und unter ihnen nahm Chons einen besonderen Platz ein....

„Alles, was wir sehen oder zu sehen glauben, ist nichts als ein Traum in einem Traum.“ Edgar Allan Poe

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