Die altägyptische Göttin Maat verkörpert Ordnung, Wahrheit, Gerechtigkeit und das kosmische Gleichgewicht. In der Religion des alten Ägypten galt dieses Prinzip als Grundlage für eine stabile Welt, gerechte Herrschaft und das friedliche Zusammenleben der Menschen. Dargestellt wurde die Gottheit meist mit einer Straußenfeder auf dem Kopf, die zu ihrem bekanntesten Symbol wurde. Bereits seit dem Alten Reich, also ab etwa 2700 v. Chr., taucht sie in religiösen Texten und in der königlichen Ideologie auf.

Besonders wichtig ist ihre Rolle im Totengericht. Dort wurde das Herz eines Verstorbenen gegen die Feder der Wahrheit gewogen. Nur wer im Einklang mit göttlicher Ordnung und moralischem Handeln lebte, durfte auf ein Weiterleben im Jenseits hoffen. Dadurch verband die ägyptische Vorstellung ethisches Verhalten mit religiöser Hoffnung. Für das Verständnis der ägyptischen Mythologie bleibt diese Figur deshalb zentral, denn sie steht für jenes Gleichgewicht, das nach altägyptischem Glauben Götter, Menschen und Kosmos zusammenhält.

Das Bild einer Waage zwischen Diesseits und Jenseits Im alten Ägypten war der Tod kein plötzliches Ende, sondern der Beginn eines entscheidenden Übergangs. Genau an diesem Übergang erscheint eines der eindrucksvollsten Bilder der ägyptischen Vorstellungswelt: die Waage der Maat. Sie steht ...

„Alles, was wir sehen oder zu sehen glauben, ist nichts als ein Traum in einem Traum.“ Edgar Allan Poe

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