Osiris ist eine der zentralen Gottheiten der altägyptischen Mythologie und gilt als Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und der gerechten Ordnung. In den religiösen Vorstellungen des alten Ägypten wurde Osiris eng mit Tod und Erneuerung verbunden, weshalb er bis heute zu den bekanntesten Figuren der ägyptischen Götterwelt zählt. Der Mythos um Osiris erzählt, dass er als gerechter Herrscher von seinem Bruder Seth ermordet wurde. Seine Gemahlin Isis suchte daraufhin seinen Körper, setzte ihn symbolisch wieder zusammen und ermöglichte so seine jenseitige Existenz.

Dadurch wurde Osiris zum Herrscher der Unterwelt und zum Richter der Verstorbenen. Besonders bedeutend war sein Kult in Abydos, einem wichtigen religiösen Zentrum des alten Ägypten. Bereits in Texten des Alten Reiches, also ab dem 3. Jahrtausend vor Christus, erscheint Osiris als bedeutende Gottheit. Für die altägyptische Religion verkörperte er die Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende bedeutet, sondern der Übergang in ein neues, geordnetes Weiterleben sein kann.

Das Bild einer Waage zwischen Diesseits und Jenseits Im alten Ägypten war der Tod kein plötzliches Ende, sondern der Beginn eines entscheidenden Übergangs. Genau an diesem Übergang erscheint eines der eindrucksvollsten Bilder der ägyptischen Vorstellungswelt: die Waage der Maat. Sie steht ...

„Alles, was wir sehen oder zu sehen glauben, ist nichts als ein Traum in einem Traum.“ Edgar Allan Poe

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