Mitten im historischen Zentrum Wiens, nur wenige Schritte vom Stephansdom entfernt, steht ein Objekt, das älter ist als viele der umliegenden Gebäude. Ein Baumstamm, durchbohrt von Eisenringen und Nägeln, geschützt durch Glas und Gitter und scheinbar aus der Zeit gefallen. Der Stock im Eis...
Der Stock im Eisen ist ein historischer Baumstamm in Wien, der mit hunderten eingeschlagenen Nägeln versehen ist und heute in einer Glasvitrine nahe dem Stephansplatz steht. Der Stamm stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert und wurde von wandernden Handwerksgesellen als Brauch mit Nägeln versehen. Im Laufe der Zeit entstanden zahlreiche Legenden über den Ursprung des Baumes. Eine Wiener Sage erzählt, dass der Teufel selbst beim Einschlagen eines Nagels geholfen haben soll.

