Die Gasse der Bögen und der trügerische Frieden In der Bognergasse, unweit des geschäftigen Herzens Wiens, lebten und arbeiteten zu Beginn des 16. Jahrhunderts jene Handwerker, deren Erzeugnisse zwischen Krieg und Jagd unentbehrlich waren. Dort, wo der Geruch von Holz, Leim und Hanfsehnen ...
Teufelssagen sind Volksgeschichten, in denen der Teufel als zentrale Figur auftritt. Solche Erzählungen verbreiteten sich besonders im Mittelalter in Europa und verbinden religiöse Vorstellungen mit moralischen Lehren. Häufig berichten diese Geschichten von Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel schließen oder von ihm in Versuchung geführt werden. Viele Sagen erklären auch ungewöhnliche Landschaften, Bauwerke oder Ereignisse durch angebliche Eingriffe des Teufels.
Eine Sage zwischen Spott, Magie und Warnung Um die Mitte des 16. Jahrhunderts, etwa um das Jahr 1550, war Wien nicht nur Residenzstadt, sondern auch ein Sammelpunkt für Gelehrte, Künstler und fahrende Schüler. Wissen zirkulierte in Wirtshäusern ebenso wie an gelehrten Orten, doch zugleich ...
Eine Wiener Sage von Armut, Verführung und Macht Im Geflecht der Wiener Sagenwelt existieren Erzählungen, die weniger durch Schrecken als durch leise Bedrohung wirken. Der Schabdenrüssel gehört zu diesen Geschichten. Er tritt nicht als lärmendes Monster auf, sondern als Folge menschlicher ...



