Zwei Brüder und eine verlorene Krone Unruhig war das Reich in jenen Jahren, und Macht lag wie ein zerbrechliches Versprechen in der Luft, während alte Bündnisse schwankten. Kaiser Friedrich, später der Schöne genannt, stammte aus dem Hause Habsburg und trug deshalb große Erwartungen. Denno...
In den irischen Überlieferungen erscheinen die Sidhe als Wesen, die zugleich vertraut und fremd wirken. Sie gehören nicht eindeutig zur Welt der Götter, doch sie sind auch keine Menschen. Ihre Geschichten wurden über Jahrhunderte weitergegeben und fanden ihren schriftlichen Niederschlag vo...
Häuser ohne Nummern und Zeichen mit Bedeutung Es hat in Wien eine Zeit gegeben, in der das Auffinden eines Hauses weniger eine Frage der Ordnung als der Einbildungskraft war, so auch in der Bäckergasse. Straßen kannten zwar Namen, doch Hausnummern fehlten, und wer jemanden suchte, musste s...
Das Herz der keltischen Heldenzeit Zu den zentralen Erzählungen der irischen Mythologie gehört der Rinderraub von Cooley, im Altirischen Táin Bó Cúailnge genannt. Diese epische Geschichte bildet den Kern des sogenannten Ulster-Zyklus und beschreibt einen Krieg, der nicht aus Eroberungslust...
Das Reich jenseits der Zeit In den Mythen Irlands existiert ein Ort, der nicht auf Karten verzeichnet ist und dennoch seit Jahrhunderten beschrieben wird. Tír na nÓg, das „Land der Jugend“, gilt als Teil der keltischen Anderswelt und steht für einen Raum jenseits von Krankheit, Alter und T...
Die Gasse der Bögen und der trügerische Frieden In der Bognergasse, unweit des geschäftigen Herzens Wiens, lebten und arbeiteten zu Beginn des 16. Jahrhunderts jene Handwerker, deren Erzeugnisse zwischen Krieg und Jagd unentbehrlich waren. Dort, wo der Geruch von Holz, Leim und Hanfsehnen ...






