Zwischen Fels und Finsternis Im Norden Südafrikas erhebt sich eine karge, von Hitze gezeichnete Landschaft, die zugleich rau und majestätisch wirkt. Zwischen staubigen Ebenen und schroffen Felsformationen liegt das Gebiet des Richtersveld, und dort verbirgt sich eine der tiefsten bekannten...
Ein Gott der Gegensätze In den Nebeln der irischen Mythologie erhebt sich eine Gestalt, die zugleich gewaltig und vertraut wirkt. Dagda, oft als „der gute Gott“ bezeichnet, gehört zu den zentralen Figuren des keltischen Götterkreises. Doch „gut“ meint hier nicht moralische Harmlosigkeit, s...
Ein Brunnen, der schwieg Vor vielen Jahrhunderten stand auf der heutigen Wieden in Wien ein Brunnen, der kein Wasser mehr gab, und doch sprach man ständig über ihn. Niemand wusste, wann zuletzt ein Eimer hinabgelassen worden war, denn selbst die Ältesten konnten sich nicht erinnern, jemals...
Als die Donau noch ungezähmt war Vor sehr vielen Jahren, als Wien kaum mehr als ein kleines Städtchen gewesen ist, lebten am Ufer des mächtigen Stromes einfache Fischersleute. Damals floss die Donau nicht ruhig und gebändigt in ihrem Bett, sondern sie verzweigte sich in zahlreiche Arme, di...
Zwei Brüder und eine verlorene Krone Unruhig war das Reich in jenen Jahren, und Macht lag wie ein zerbrechliches Versprechen in der Luft, während alte Bündnisse schwankten. Kaiser Friedrich, später der Schöne genannt, stammte aus dem Hause Habsburg und trug deshalb große Erwartungen. Denno...
In den irischen Überlieferungen erscheinen die Sidhe als Wesen, die zugleich vertraut und fremd wirken. Sie gehören nicht eindeutig zur Welt der Götter, doch sie sind auch keine Menschen. Ihre Geschichten wurden über Jahrhunderte weitergegeben und fanden ihren schriftlichen Niederschlag vo...






