Häuser ohne Nummern und Zeichen mit Bedeutung Es hat in Wien eine Zeit gegeben, in der das Auffinden eines Hauses weniger eine Frage der Ordnung als der Einbildungskraft war, so auch in der Bäckergasse. Straßen kannten zwar Namen, doch Hausnummern fehlten, und wer jemanden suchte, musste s...
Das Herz der keltischen Heldenzeit Zu den zentralen Erzählungen der irischen Mythologie gehört der Rinderraub von Cooley, im Altirischen Táin Bó Cúailnge genannt. Diese epische Geschichte bildet den Kern des sogenannten Ulster-Zyklus und beschreibt einen Krieg, der nicht aus Eroberungslust...
Das Reich jenseits der Zeit In den Mythen Irlands existiert ein Ort, der nicht auf Karten verzeichnet ist und dennoch seit Jahrhunderten beschrieben wird. Tír na nÓg, das „Land der Jugend“, gilt als Teil der keltischen Anderswelt und steht für einen Raum jenseits von Krankheit, Alter und T...
Zwischen Mythos und Naturgewalt Im südlichen Afrika existiert seit Jahrhunderten die Überlieferung eines Wesens, das nicht am Boden, sondern im Sturm zu Hause ist. Der Impundulu, oft als Blitzvogel bezeichnet, gilt als Geschöpf, das mit Donner, Regen und Zerstörung verbunden ist. Seine Erw...
Die Gasse der Bögen und der trügerische Frieden In der Bognergasse, unweit des geschäftigen Herzens Wiens, lebten und arbeiteten zu Beginn des 16. Jahrhunderts jene Handwerker, deren Erzeugnisse zwischen Krieg und Jagd unentbehrlich waren. Dort, wo der Geruch von Holz, Leim und Hanfsehnen ...
Eine Sage zwischen Spott, Magie und Warnung Um die Mitte des 16. Jahrhunderts, etwa um das Jahr 1550, war Wien nicht nur Residenzstadt, sondern auch ein Sammelpunkt für Gelehrte, Künstler und fahrende Schüler. Wissen zirkulierte in Wirtshäusern ebenso wie an gelehrten Orten, doch zugleich ...






