Die Gasse der Bögen und der trügerische Frieden In der Bognergasse, unweit des geschäftigen Herzens Wiens, lebten und arbeiteten zu Beginn des 16. Jahrhunderts jene Handwerker, deren Erzeugnisse zwischen Krieg und Jagd unentbehrlich waren. Dort, wo der Geruch von Holz, Leim und Hanfsehnen ...
Hauszeichen sind Symbole oder bildliche Darstellungen, die früher an Gebäuden angebracht wurden, um Häuser zu kennzeichnen. Besonders im Mittelalter und in der frühen Neuzeit dienten sie als Orientierung, da viele Straßen noch keine Hausnummern hatten. Diese Zeichen zeigten häufig Tiere, Werkzeuge oder religiöse Symbole und wurden über Eingängen oder an Fassaden angebracht. In vielen europäischen Städten, darunter auch Wien, sind historische Hauszeichen noch heute an alten Gebäuden zu sehen und geben Hinweise auf frühere Bewohner oder Handwerksbetriebe.
Eine Wiener Sage aus dem Jahr 1529 Im Jahr 1529 lag Wien unter einer schweren Bedrohung. Die Stadt war von den Truppen des Osmanischen Reiches umgeben, und seit Wochen hielten die Angreifer den Druck aufrecht. Kanonenfeuer, Ausfälle und Gegenangriffe bestimmten den Alltag. Dennoch blieben ...
Im ersten Bezirk Wiens, unweit des Stephansdoms, verläuft eine schmale Gasse, deren Name seit Jahrhunderten Fragen aufwirft. Das Blutgäßchen, heute auch als Blutgasse bezeichnet, ist kurz, unscheinbar und leicht zu übersehen. Zwischen hohen Mauern öffnet sich nur ein schmaler Streifen Himm...



